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  • Nadia

#08 - Come to the dark side, we have cookies – oder: ein bisschen verrückt ist auch ganz normal.


Jaaaaaa, ich gebs zu - ich war etwas Blog-faul in letzter Zeit...

Was soll ich sagen: Es ist Frühling... Die Blumen blühen, die Vögel zwitschern - und meine Prioritätenliste hat sich um ein paar wundertolle Punkte erweitert und verändert... ♥

Das Leben ist grade so richtig großartig, somit hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen :-P

Dazu kommt, dass ich zurzeit auch außerhalb der fotografischen Sphären ungewöhnlich kreative und verrückte Dinge umsetzen darf - dabei noch ein dickes Dankeschön an Sylven, Sabine, Michi, Andi, Sandy,...!

Aber bevor ich euch hier jetzt mit meinem Geschwafel zu Tode langweile, komme ich lieber gleich zur Sache: mein heutiges Blogthema.

Zwischen all dem bunten Glitzerzeugs, den ganzen sonnigen Frühlingshochzeiten, den „Rosa-Wolken-Baby- und Pärchen-Shootings“ bin ich natürlich auch immer wieder dankbar um etwas Zeit, in der ich mich der etwas anderen - der dunkleren Seite der Kunst widmen kann.

Und die nehm‘ ich mir dann ganz einfach.

Sich immer wieder mal darauf zu besinnen, warum man sich so in diese großartige Sache namens Fotografie verliebt hat, finde ich schon unheimlich wichtig. Gut, bei mir artet das Ganze dann ja bekanntermaßen gerne mal etwas aus... Wie schon in einem früheren Blogeintrag erwähnt: meine von mir heißgeliebten Hirnwindungen sind schon ganz schräg drauf.

Ja, ich mag es, etwas von der Norm abzurücken, mal was Andres zu machen, Dinge auf den Kopf zu stellen, das Pferd von hinten aufzuzäumen...

Unlängst habe ich mitbekommen, dass eine sehr gute Freundin mich als „einzige Verrückte“ in unserem Freundeskreis bezeichnet hat.

Ich war ehrlichgesagt ganz schön baff. Echt keine Ahnung, wie sie auf so etwas kommt... Bis dahin hätte ich mich ja eher als „charmant Extravagant“ betitelt... Aber nun gut – ich bin da ja recht aufgeschlossen ;-)

Das witzige an der Geschichte kommt aber noch: in meinem Badezimmer steht seit geraumer Zeit ein kleines Holzschild, auf dem in hübscher Schnörkelschrift geschrieben steht:

„Ein bisschen verrückt ist auch ganz normal“


Und von wem hab‘ ich wohl eben dieses besagte Schild bekommen, na?

Geeeeeenau.... Schon ein bisserl paradox, was?!

So gut wie Jedem wird mein (leichter) Hang zum Makabren inzwischen schon bekannt sein.

Aber ist das jetzt verrückt? Oder normal? Oder Normal, weil ein bisschen verrückt?

Wer bestimmt das denn nun?

Natürlich macht es Spaß, ein Wenig zu provozieren.

Natürlich ist es witzig, immer wieder mal eine imaginäre Grenze zu überschreiten.

Ich bitte euch - mein zweieinhalb jähriger Neffe macht das ja schon beinahe professionell. Das wird uns in die Wiege gelegt!

Aber ich bin der Meinung, wer bei der Geburt mit einer gesunden Prise Humor ausgestattet wurde, wird sich von ein bisschen Provokation schon nicht auf den Schlips getreten fühlen.

Augenzwinkert euch einfach mal durchs Leben – es rentiert sich.

Und immerhin: auf der dunklen Seite gibt’s echt geile Kekse ;-)


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© 2019 Tosetti Nadia

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