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  • Nadia Tosetti

#14: Hello again – oder: influencern liegt mir einfach nicht.


Hi.

Long time, no see.


Still war’s bei mir im Blog. So still, dass ich mir sogar überlegt habe, mit der Nummerierung für die Beiträge nochmal bei #0 anzufangen. Schon krass, wie schnell die Zeit vergeht. Und dass, obwohl so unglaublich viel passiert ist die letzten zwei Jahre.

Nur eben nicht was die Fotografie angeht…


Eine weltweite Pandemie hat uns 2020 mit vollem Karacho erwischt. Mit einem Mal war alles anders. Hochzeiten wurden abgesagt oder verschoben, Neugeborene durften nicht mehr „besucht“ werden aus Angst, man könnte sie anstecken. Geburtstage feierten wir alleine, die Familie sah man wochenweise nur noch per Videocall.


Nicht einfach. Nicht schön.


ABER: Wie es aussieht, haben wir’s jetzt erstmal überstanden. Hoffen wir’s mal.


Für mich hatten die letzten zwei Jahren aber trotzdem auch viel Positives.

Klar: Als Hochzeits- und Familienfotografin wurde man quasi „gezwungen“, etwas kürzer zu treten. Das war erst einmal echt niederschmetternd. Keine Aufträge, keine Einnahmen. Bumm.


Doch auf eine gewisse Art und Weise habe ich irgendwann begonnen, die „Zwangspause“ auch ein Wenig zu geniessen.

Plötzlich war da wieder mehr Zeit übrig.

Zeit, um ausgedehnte Waldspaziergänge zu unternehmen. Nur mit Sonnenbrille und Kamera im Gepäck – ganz wie zu meinen „fotografischen Anfangszeiten“. Ungezwungen und ohne Druck ein paar Katzen, Käfer und Bächlein fotografieren.


Einfach für mich. Einfach schön.


Und dann, Anfang 2021, kam mein ganz persönliches Highlight (und absolutes Lieblingsfotomotiv) zur Welt: unsere Tochter - die kleine, blonde Grinsekatze. Ich meine, gibt's was Cooleres? Sie hat mir noch deutlicher aufgezeigt, was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind und ich bereue keine Sekunde, dass ich für die Zeit mit ihr nochmal etwas zurückgefahren habe. Mein Blog, mein Webauftritt und meine geschäftlichen Instagram- und Facebookaccounts haben etwas gelitten.

Aber das wars Wert.


Die letzten zwei Jahre haben mir eines verdeutlicht: Ich werde online niemals so fleissig werden wie viele meiner Kolleg*innen. Ich hätte mehr als genug Zeit gehabt - aber das ganze „influencern“ liegt mir einfach nicht. Ich kann nicht versprechen, dass ich mich regelmässig dem Blog widmen werde. Ich kann nicht versprechen, dass ich jede Woche supersensationelle Storys auf Insta raushaue. Ich poste, was mir grad' Spass macht - Mal mehr, mal weniger. Und auch wenn mir der böse, böse Algorithmus dafür ans Füsschen pinkeln wird - ich werde dabei bleiben.

Meine Aufträge kommen bisher grösstenteils über Weiterempfehlungen von zufriedenen Kunden. Bislang wurde ich jedenfalls noch nie mit einer Nachricht gebucht die mit „Ey, ich hab‘ da gestern dein neues Reel auf Insta gesehen…“ begonnen hat.


Sollte sich das ändern werde ich mein Konzept vielleicht nochmal überdenken…


Doch bis dahin: Danke euch fürs (sporadische) vorbeischauen :)



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